Dies ist der Grund, warum du über das Übliche hinaus anfängst zu naschen, wenn du sehr betrübt bist.

Viele Menschen essen viel mehr, wenn sie emotional sind. Aber warum ist das eigentlich so?

Manche essen viel mehr, wenn sie emotional mitgenommen sind. Andere essen wiederum weniger oder können sogar keinen Bissen durch die Kehle bekommen. Warum trösten wir uns aber manchmal ausgerechnet mit etwas Süßem?

Traurigkeit vergessen

Ben & Jerry’s, eine Tüte mit Nüssen oder die köstliche Schokolade: wenn du emotional mitgenommen bist, möchtest du gerne an etwas anderes denken. Du möchtest aber keinen gesunden Snack essen, sondern alles was du isst, ist ungesund. Es scheint so, als ob du gar nicht mehr mit dem Essen aufhören kannst. Warum geschieht das eigentlich? Untersuchungen haben ergeben, dass das Gehirn dann für eine Zeit vergessen kann, dass du tieftraurig bist.

Die Studie

Sara Gabriel hat diese Studie an der Universität in Buffalo ausgeführt. Essen wird oft mit schönen Gegebenheiten assoziiert, und das ist auch der Grund, warum du gerne isst, wenn du traurig bist. Dadurch wirst du mehr oder weniger getröstet.

Erklärung

Sara hat 100 Menschen gebeten, an dieser Studie teilzunehmen. Sie mussten während zwei Wochen aufschreiben, was sie alles gegessen haben. Die Menschen die ein gutes Verhältnis mit ihrer Familie hatten, waren schneller geneigt, etwas zu naschen, wenn etwas nicht ganz ok war. Diejenigen aber, die ein etwas weniger gutes Verhältnis zu ihrer Familie hatten, fühlten sich auch weniger mit den Snacks getröstet. Lt. Sara gibt es dafür eine logische Erklärung. Nahrungsmittel werden oft mit dem Essen assoziiert, dass du auch zusammen mit deiner Familie, zu der du eine enge Beziehung hast, hattest. Darauf ist dann dieses mehr oder weniger gute Gefühl zurückzuführen.

Findest du das auch eine interessante Studie? Vergiss dann nicht, diesen Artikel mit deinen Freunden und deiner Familie in den Social Media zu teilen.


Andere lesen auch