Ein süßes oder ein salziges Lakritzbonbon: hier steckt das meiste Salz drin

Salziger Lakritz enthält doch mehr Salz als ein süßes Lakritzbonbon? Oder ist es doch gerade andersrum?

Hast du einen hohen Blutdruck? Dann wirst du weniger schnell zu einem salzigen Produkt greifen. Ein Päckchen salzige Lakritz kannst du dann doch besser vermeiden. Jedenfalls… das ist doch so?

Jeder mit hohem Blutdruck muss gut an sein oder ihr Essverhalten denken. Du wirst also weniger schnell salzigen Lakritz essen. Es steckt natürlich viel mehr Salz in salzigem Lakritz als in süßem Lakritz. Jedenfalls wäre das wohl sehr logisch. Das ist jedoch nicht der Fall.

Lakritz ist die beliebteste Süßigkeit in den Niederlanden. Auf Jahresbasis essen wir davon gut 32 Millionen Kilogramm. Honiglakritz (Honingdrop), Lakritz in Autoform (Autodrop) und Lakritzschnecken: man könnte noch mehr aufzählen. Sie sind natürlich alle sehr lecker.

Es wird viele Menschen überraschen, dass mehr Salz in süßem Lakritz steckt. In süßem Lakritz stecken nämlich 200 Milligramm Salz pro 100 Gramm Lakritz. Bei salzigem Lakritz ist das 150 Milligramm Salz pro 100 Gramm Lakritz.

Süßer Lakritz schmeckt nicht für nichts süßer. Dort werden nämlich mehrere Zucker hinzugefügt. Das ist doppelt schlecht, darum kannst du süßen Lakritz besser vermeiden.

Übrigens ist das Salz in Lakritz kein Übeltäter für den Blutdruck. Der Stoff, genannt Glycyrrhizin, ist ein Bestandteil des Süßholzwurzelextrakts. Hierdurch hältst du mehr Flüssigkeit, wodurch dein Blutdruck wieder höher werden kann. In süßem Lakritz ist der Glycyrrhizingehalt schon höher. .

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